GT2026 Tag 5

Westwärts

Seit Sonntag unterwegs, viele neue Eindrücke und Erfahrungen gemacht, schöne neue Gegenden entdeckt und alte Eindrücke aufgefrischt.
Dies alles bewog mich dazu gestern abend zu entscheiden das es heute Heimwärts geht. So bleiben noch ein paar ruhige Tage um all die Bilder ui verarbeiten und dem Körper noch etwas Erholung zu geben bevor es nächste Woche wieder zur Arbeit geht.
Beim Frühstück im Hotel giesst es erst mal nochmal so richtig was der Himmel hergibt, aber laut Regenradar nur für rund eine halbe Stunde. Erstaunlich pünktlich stellt Petrus den Wassersprenger ab und ich kann trocken zum Flughafen rüber spazieren.
Nachdem alles Verstaut und die OMP vorbereitet ist, geht es auch schon zur Startpiste. Als ich die Aufforderung erhalte mich bereitzustellen hoppelt ein afeldhase vor mir durch und rennt in fast gerader Linie der Startbahn entlang. Sachen gibts.
Nachdem ein Flughafenmitarbeiter den Hasen mit eine Auto verjagt hat, kann ich starten und gen westen abfliegen.
Es ist noch etwas verhangen und zwingt einem auf minimalhöhe dem Gelände entlang zu fliegen. Das Positive daran, die drei Paradrop Zonen der Bundeswehr können so auch nicht genutzt werden und man kann ungehindert hindurchfliegen.
Schon ab Region Chiemsee heben sich die Wolken und lassen den Reiseflug in rund 4000ft zu. Etwas mehr Luft zum Boden aber halt in der Turbulenten Zone.
Au höhe Starnberger See versuche ich ein erstesmal in die Höhe zu gelangen, leider merke ich das ich auch auf 8500ft nicht an den sich auftürmenden Wolken vorbeikomme, also wieder runter. Nächster Versuch bei Kempten, jedoch mit dem gleichen Ergebnis.

Aller guten Dinge sind Drei, in der Region Bregenz gelingt es endlich und ich kann auf meine Wunschhöhe steigen. Mittlerweile bei Zürich Information auf der Frequenz, schön mal wieder bekannte Stimmen zu hören.
Kurze Nachfrage über den Status der Zürich TMA S1-S3 wird mit nich aktiv beantwortet, somit kann ich bis nach Crossing Emmen auf diese Höhe bleiben, eingach herrlich.

Da ich Emmen in der Mittagszeit überfliege, ist auch hier ken Frequenzwechsel nötig.
Auf Höhe Wollhusen beginne ich den Reisesinkflug um kurz nach Summiswald auf der Anflughöhe für Belp zu sein. Kurz vor Summiswald erfolgtbder Frequenzwechsel zu Bern Tower, welcher mich anweisst michbei Echo, also dem östliche Einflugpunkt, zu melden.
Gerade als ich das machen will, kommt schon die Aufforderung entlang der Route Echo weiterzufliegen, von wegen Berner sind langsam.
Beim Einschalten der Vergaservorwärmung dann ein kleiner Überraschungsmoment, zuerst wie Erwartet ein Drehzahlabfall, danach ein kurzes Rütteln und ein sprunghafter Anstieg von 300-400 Umdrehungen.
Da hatte sich scheinbar etwas Eis angesammelt im Vergaser, dies trotz der relativ hohen Leistung im Sinkflug. Hatte ich so nicht erwartet. Man lernt nie aus.
Landung unspektakulär, danach ins C-Büro die Landung bezahlen, Zoll wollte mich nicht sehen, also ab ins Terminal Nord, den Flieger einstellen, alles Ausladen und die Abdeckung zum trocknen aufhängen. Wird dann morgen verräumt, auch das Reinigen vertage ich auf morgen, gibt ja noch einen kurzen Rundflug mit einem Passagier.